Tuesday, February 8, 2011

Rolf und Elsbeth Scheibler


The Best Guides to New York
(E Värsli zem Hans sym Sibzigschte)

In mänggem gscheite Wälzer stoot,
dass, wär vo Oscht noo Weschte goot,
e kulturelle Schock erläbt:
Soo anderscht wird dert ääne gläbt.

Dr Europäer sig kultiviert,
haig Kunscht und Wisseschaft studiert,
er haig e pflägte Läbesstiil,
zoor sig er oft seer diffränziert,
doch eppen au rächt kompliziert,
skeptisch, agnostisch und am Änd
schwechlig und zimlig dekandänt.

Wie anderscht dr Amerikaner
im Land der Sioux und Mohikaner:
Er schetzt sy Freihait und d Natur,
er isch dr Man of Action puur.
Und stoots mit em Wüsse nit zem beschte,
so dreimt er halt vom wilde Weschte.
Drus schöpft er au sy Saft und Kraft,
wo Erfolg und „Satisfaction“ schafft.

Was, Fidel, ziet Di ächtsch det hii?
Isch s, will Den e Schmiirzeler bisch gsii?
Eich finf, das isch jo unbestritte,
het eppe scho dr Deifel gritte.

Nid lyycht dä Graabe z iberbrugge:
e mängge losst sich glyy verdrugge.
Nit soo bim Hans und bi dr Rita:
Problemlos dien si ihri Vita
jewyyls den Umständ ime Land
aabasse und denn mitenand
s Bescht vo den Ärddail kombiniere
und so vo baide profitiere.

Der langen Rede kurzer Sinn:
Wär Rita, Hans zem Füerer het,
erforscht New York mit grossem Gwinn
(und het in Wycoff au e Bett!).
Und wääred d Rita, kunschtbeflisse,
is duet dur Tourischte duurehisse,
wo sich in de Musee drängt,
füert is dr Hans, mit Kennermyyne,
in Märt und Wulggekratzer yyne,
in feini  Restaurants und Bar:
Der Suschi schmeggt dert wunderbar.
Und als es Nacht ward in Manhatten
tauchten wir ab in jene Stätten,
voll Rauch, Jazz, Blues und voller Lyt,
wo s in ere Grossstadt ebbe git.

No mee gääb s, wo me wett verdangge:
Cape Cod isch sone scheene Gedangge.
Jetz aber wämmer gratuliere
und nimme wyter fabuliere.
Mer winsche alles Gueti Dir
und bsunders au e scheeni Fyyr.

Rolf und Elsbeth

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